Donnerstag, 25. März 2010

Wie soll man dem Tod begegnen,
wenn er vor der Türe steht?
Soll man hoffen, soll man beten,
flehen, das er weitergeht?

Ja! Er soll nur weitergehen -
denkt man und vergißt dabei,
daß nur der Tod kann es verstehen,
wenn einer sagt: Ich bin soweit.

Ist es auch schwer, ihn geh'n zu
lassen,

den Menschen, der so nah uns stand,
wollen wir uns doch in Schweigen fassen:
Gott nahm ihn still an seine Hand.



In Liebe und Dankbarkeit
an unseren Vater.

Wir vermissen Dich!

Kommentare:

  1. Oh das tut mir leid. Ich nehm Dich mal in den Arm und drück Dich! Gabi

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  2. Liebe Maro, tiefbetroffen lese ich deine Zeilen. Es tut mir sehr,sehr leid. Meist fühlt man der Abschied ist zu früh, man hätte noch so gerne noch soviel Zeit für einander benötigt.
    Aber dein Vater hat seinen Horizont jetzt erreicht und es war gut für ihn. Und Ihr werdet sicher den tieferen Sinn finden und sie stehts im Herzen tragen.
    Ich habe schon oft die Erfahrung gemacht, daß es für den der aufbricht nicht schwer ist zu gehen. Wir, die Zurückbleibenden sind es, die jetzt von einem Stück unserer Kindheit, von so vielen Plänen und Fantansien, was hätte sein können, Abschied nehmen müssen und das ist es was am meisten schmerzt.
    Ich denke an Dich und Deine Familie
    Sei ganz lieb gegrüßt.
    Claudia

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  3. Liebe Maro,
    es tut mir leid, dass du dich von deinem Vater verabschieden musstest.
    Ich kenne das Gefühl und fand die erste Zeit nach dem Abschied ganz ganz schlimm.
    Doch mit der Zeit wurde es leichter und ich tröste mich mit dem Gedanken, dass Tod auf Erlösung ist, wenn der Körper keine Kraft mehr hat....
    Kristina

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  4. Hallo Maro,
    auch ich habe meinen Vater schon früh verloren - ich kann dir nachfühlen - es tut mir unendlich leid - in Gedanken halte ich deine Hand -
    lg. Ruth

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