Posts mit dem Label backen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label backen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 20. Oktober 2009

Wieder eine schlaflose Nacht,...

... nachdem unser Großer nach einem Hustenanfall nicht wieder einschlafen konnte. Der Ärmste!

Dafür konnten mein Mann und ich uns heute Mittag so richtig verwöhnen lassen. Wir hatten einen Termin zur Thai-Massage. Mmmh, ... die reinste Wohltat und Entspannung pur. Wiederholung ein Muss!

Anschließend gab es lecker Kaffee und Kuchen, passend zur Jahreszeit: Apfelkuchen mit Rahmguss. Der war sooooo lecker...



..., daß ich es nicht geschafft habe vorher ein Bild der ganzen Kuchenpracht zu schiessen. Das war dann der jämmerliche Rest (ist mittlerweile auch verschwunden):


Das Rezept möchte ich nicht vorenthalten:

Teig:

250 gr. frisch gem. Weizenvollkornmehl
2 Msp. gem. Vanille
2 Msp. Zimt
1 TL Backpulver
1 Msp. Salz
70 gr. Honig
4 EL Wasser
70 gr. Butter


Belag:

600 gr. Äpfel (netto)
Zimt


Guß:

300 gr. Sauerrahm
100 gr. Honig
4 EL Rum


Zubereitung:

Mehl, Vanille, Zimt, Backpulver und Salz verrühren. Honig, Wasser und kalte, kleingeschnittene Butter dazugeben. Rasch zusammenkneten und eine halbe Stunde ruhen lassen. Springform mit Teig belegen, 3 cm hohen Rand drücken.

Äpfel schälen, vierteln und feinschnitzeln, Teig damit belegen und bei ca. 180°C, 15-20 Min. vorbacken.

Sauerrahm mit Honig und Rum verrühren. Kuchen aus dem Backofen herausnehmen, dünn mit Zimt bestreuen und Guß gleichmäßig darauf verteilen.

Nochmals bei ca. 180°C, 20-25 Min. weiterbacken. Auf einem Gitter in der Form auskühlen lassen.

Frisch gebacken mit geschlagener Sahne schmeckt er am besten.

(Aus "Die Naturküche", Helma Danner)

Freitag, 3. Juli 2009

Was ist gesunde Ernährung?

Die Frage habe ich mir schon oft gestellt.

Und bisher dachte ich, dass wir uns relativ gesund ernähren. Zumindest verglichen mit Freunden und Bekannten aus unserem Umfeld. Da gibt es schon seit Jahren keine Tütensuppen oder Fertigwürzen, statt raffiniertes Salz gibt es Ursalz, Obst und Gemüse frisch aus dem Bioladen, wenig Fleisch etc.

Aber nachdem ich mich jetzt mit einem Gesundheitsberater unterhalten habe, wurde mir wieder vor Augen geführt, was gesunde Ernährung eigentlich ausmachen sollte. Eigentlich ganz einfach und mir auch einleuchtend, nämlich möglichst, was die Natur uns schenkt und das auch möglichst naturbelassen. Im Klartext: Viel Getreide, Gemüse, Obst, wenig Fleisch, keine Fabrikzuckerarten, keine Auszugsmehle, keine Fabrikfette, keinerlei chemische Zusätze. Wenn ich bedenke, dass die aus falscher Ernährung entstehenden Zivilisationskrankheiten heute fast zum Alltag gehören, wird mir schon anders. Zumal wir ja schon teilweise betroffen sind, z. B. mit Neurodermitis.

Es ist doch so einfach sich richtig zu ernähren, oder???

Um das festzustellen, probiere ich z. Zt. einiges aus, z. B. Johannisbeerkuchen ( mit Johannisbeeren aus dem eigenen Garten).

Aus nur ganz wenigen Zutaten: Weizenvollkornmehl, Honig, Butter, Eier, Backpulver und natürlich Johannisbeeren.

Wie er schmeckt, werden wir erst morgen erfahren.


Donnerstag, 14. Mai 2009

Es ist Rhabarber-Zeit!

Und wenn man soviel hat, versucht man allerlei Rezepte.

Heute gab es Hähnchenbrustfilet mit Rhabarber-Rahmsauce.

Die Filets würzen und von beiden Seiten scharf in Butter anbraten, aus der Pfanne nehmen. Den Bratensatz mit 0,5 l Hühnerbrühe und zwei Becher Sahne aufgiessen, aufkochen lassen. 450 gr. Rhabarber in kleine Stücke geschnitten und zwei EL Zucker mit hineingeben. Mit den Filets gar köcheln lassen. Die Soße pürieren und evt. mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Mal was anderes und sehr lecker.

Nun ja, nach Beendigung des Abendmahls schreitete ich zur Tat und wienerte die Küche auf Hochglanz, als unser Großer kauend um die Ecke kam. Da wir grundsätzlich keine Leckereien oder anderes Eßbares herumliegen haben, geriet ich fast in Panik: "Was hast du im Mund? Mach den Mund auf!" Man weiß ja nie was Kindern so einfällt. Er zeigte auch bereitwillig den zerkauten Mantsch in seinem Mund. "Das sieht ja aus wie Kuchen! Und überhaupt, wieso hast du überall Kuchenkrümel? Im Gesicht, an den Händen, auf dem Pulli, in den Haaren... Du hast doch nicht...?" Ein Blick um die Ecke, auf den Tisch des Eßzimmers, bestätigte meine schlimmsten Befürchtungen.

Meine Rhabarber-Muffins!!! Oh nein, och nee!!! Kind, was hast du getan?

Jeder Einzelne der Muffins war in irgendeiner Weise angebohrt, angeknabbert, abgebissen.




Na gut, für etwaigen Besuch sind die Dinger nicht mehr zu gebrauchen. Müssen wir sie wohl alle selber essen. Das ist wirklich jammerschade für den Besuch, wo die doch so gut schmecken!

Ach, übrigens, das Rezept:
200 gr. Zucker mit
2 P. Vanillezucker und
200 gr. Butter schaumig rühren,
4 Eier unterrühren,
200 gr. Mehl vermischt mit
1/2 P. Backpulver nach und nach unterrühren bis eine glatte Masse entstanden ist.
500 gr. Rhabarber unterheben.

In eine Muffinsform mit Papierförmchen geben, bei 175 Grad ca. 25 - 30 min. backen.